Leben

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt

Hätte ich vor einem Jahr überlegt, wie mein Leben heute wohl aussehen mag, hätte ich bestimmt was völlig anderes geschätzt als das, was heute Realität ist. Das Leben ist voller Überraschungen. Manchmal passieren nicht so schöne Dinge, die einen runterziehen, Kraft nehmen, Zweifel wecken und Hoffnung verlieren lassen. Aber manchmal passieren auch schöne Dinge, die dem Leben plötzlich eine ganz neue Bedeutung geben, einen pushen, das Leben lebenswerter machen und einem wieder neue Motivation, Kraft und auch Hoffnung geben.

Spontanität

“Unser spontanes Tun ist immer das Beste”. Dieses Zitat von Ralph Waldo Emerson (keine Ahnung wer das ist, aber das Zitat fand ich gut) habe ich online gefunden, als ich nach einer Unterschrift für ein Bild auf Instagram gesucht habe. Denn mein letztes Wochenende war sehr von Spontanität geprägt. Bereits letzten Sommer hatte ich ja berichtet, dass ich gerne am Wochenende mal spontan einen Ausflug unternehme. So war ich letztes Jahr einen Tag in Hamburg und einen in Berlin.

Altes Zeug

Am letzten Wochenende habe ich das Archiv dieses Blogs überarbeitet. Wer mir schon länger folgt, weiß vielleicht, dass dieser Blog lange Zeit eine Publication auf Medium war. Da Medium allerdings einige Sachen geändert hat und ich generell einen Neustart des Blogs wollte, hab ich ihn auf eine selbstbetriebene Plattform umgezogen, bzw. neu gestartet und erst bei dem nächsten Umzug auf eine wieder andere Software die alten Artikel von Medium exportiert und auch hier verfügbar gemacht, so dass ich nicht mehr von Medium abhängig war.

Freitag Abend

Freitag Abend. Ich. Allein. Vor meinem Computer sitzend. Was machen normale Studenten eigentlich zu dieser Zeit? Manche Informatik-Studenten, wie ich, sitzen wahrscheinlich auch gerade vor ihren Rechnern und verbringen ihre Zeit wie immer. Internet oder Programmieren. Andere machen vielleicht gerade Party. Im Club. Bei Freunden. Saufen? Aber das ist nicht meine Welt. Viel zu laut. Zu voll. Zu eng. Ich mag das nicht. Alkohol auch nicht. Ich mag das Surfen im Internet auf der Suche nach Neuem.

Einfach mal los, die Welt entdecken

Während ich diese Zeilen tippe, sitze ich gerade im Starbucks in Hamburg in der Mönckebergstraße und esse nebenbei ein Stück Zitronenkuchen - Kaffee mag ich nicht so. Wie diese Hipster, wovon hier auch einige rumsitzen. In einer Stunde fährt mein Zug vom Hauptbahnhof zurück nach Hause. Aber wie bin ich hier nach Hamburg gekommen, warum überhaupt? Dieses Wochenende ist (bzw. war) das letzte in meinem diesjährigen Sommerurlaub. Die ganze letzte Woche war ich zuhause und habe hauptsächlich aufgeräumt (mein Zimmer ist endlich ordentlich und minimalistischer als vorher), aber fast noch mehr rumgegammelt.