Im letzten Jahr kam ich auf die Idee ein Buch zu schreiben. Ein Buch, in dem ich detailliert meine Meinungen zu bestimmten Themen schildere und reichlich aus meinem Leben erzähle, schon fast wie eine Autobiografie. Dieses Projekt habe ich abgebrochen.

Ganze 8 Kapitel habe ich geschrieben, die Wörter habe ich gar nicht gezählt, aber es dürften schon so einige Tausend gewesen sein. Unvollständig, wie so manches Werk, was ich begonnen, aber nicht zu Ende geführt habe.

Dennoch bereue ich nicht, mich mit dieser Sache auseinander gesetzt zu haben, im Zuge dessen habe ich sicherlich einiges gelernt, sei es dass ich meine Schreibtechnik verbessert, mein Vokabular erweitert oder einfach nur über einige Sachen nachgedacht habe. Es war es wert.

Ende Januar habe ich zuletzt etwas am Entwurf geändert. Das weiß ich, weil ich alles mit einer Versionsverwaltung auf meinem Server gespeichert habe, wo ich es auch weiterhin aufbewahren werde. Nun ist es Juli und das Jahr hat schon die Hälfte überschritten. Ein ganzes Semester hat in der Zwischenzeit stattgefunden. Zeit für Veränderungen, neue Ansprüche, andere Ansichten, die letztendlich dazu geführt haben, dass ich das Buch nicht weiter schreiben will. Und nicht zuletzt habe ich ja auch meinem Blog hier einen Neustart gegeben.

Aber wer weiß, ob das nicht eine Übung für ein zukünftiges Projekt war...