Projekt "Buch": Abgebrochen

Im letzten Jahr kam ich auf die Idee ein Buch zu schreiben. Ein Buch, in dem ich detailliert meine Meinungen zu bestimmten Themen schildere und reichlich aus meinem Leben erzähle, schon fast wie eine Autobiografie. Dieses Projekt habe ich abgebrochen. Ganze 8 Kapitel habe ich geschrieben, die Wörter habe ich gar nicht gezählt, aber es dürften schon so einige Tausend gewesen sein. Unvollständig, wie so manches Werk, was ich begonnen, aber nicht zu Ende geführt habe.

Verdammter Perfektionismus

Endlich bin ich durch mit dem ersten Semester. Diese Kette am Bein, die mich dauernd an meinen Schreibtisch gefesselt hat, diese Stimme im Hinterkopf, dass da ja noch Aufgaben zu erledigen sind, endlich sind sie weg. Jedenfalls bis das nächste Semester wieder anfängt. Zum Ende des Semesters war es echt stressig. Eine Projektarbeit musste noch abgegeben werden und auch im Team lief leider nicht alles reibungslos (wie das aber bei Teams nun mal so ist).

Zeitverschwendung

In den letzten Wochen und Monaten, so scheint es mir heute, habe ich irgendwie viel zu viel Zeit verschwendet, bin viel zu lange am Handy gewesen und habe irgendwie nichts geschafft. Bis ich vor ein paar Tagen mal geschaut habe, welche Apps am meisten Strom verbraucht hatten. Es hat mich nicht verwundert. Der größte Teil der Akku-Energie ging für die App drauf, mit der ich am meisten Zeit verbracht hatte (logisch).

Wegschmeißen

In der letzten Woche, nachdem nun endlich meine Klausuren geschrieben waren und ich endlich wieder ein bisschen mehr Zeit hatte, habe ich angefangen meine Zimmer aus- und aufzuräumen. Denn ich werde Minimalist. Wieso? Schon beim Lernen ist es mir aufgefallen, in meinem Raum ist einfach zu viel Müll. Nicht Müll in dem Sinne von Essensreste, alte Verpackungen oder Abfall, sondern Sachen, die ich weder brauche, mir nichts bedeuten und im Prinzip nur in meinem Zimmer sind um Staub zu fangen.

Wir sind alle süchtig

Es ist erschreckend, wir sind uns dessen meist sogar bewusst und doch ändern wir nichts. Wir starren weiter dauernd auf unsere Geräte und wissen doch eigentlich gar nicht was wir da gerade machen und wieso überhaupt. Wenn man so durch die Straßen geht, durch die Stadt bummelt, dann gehört doch eines meist dazu, oder? Richtig, das Smartphone! Es scheint uns in der Hand zu kleben und mit magischen Kräften reißt es unseren Blick in seine Richtung.