Urlaub

So, endlich melde ich mich auch mal wieder hier auf diesem Blog. Die letzten zwei Wochen war ich größtenteils offline, jedenfalls wenn es als offline gilt kein WLAN sondern nur sehr begrenzte mobile Daten zu haben. Ich hab es nämlich gerade so geschafft, nicht noch zusätzliches Volumen buchen zu müssen. Ich war am Meer, an der Ostsee auf Deutschlands zweitgrößter Insel Usedom. Das Wetter war sehr schön, vielleicht das ein oder andere mal ein bisschen zu warm, denn schwitzen mag ich nicht so, aber dafür gab es kaum Regen.

Minimalismus ist nicht immer einfach

Vor einigen Wochen habe ich davon berichtet, dass ich minimalistischer werden will und mir vorgenommen habe nach dem Motto “weniger ist mehr” zu leben. In kleinen Schritten komme ich diesem Ziel immer näher, jeden Tag ein bisschen. Aber auch wenn es ziemlich befreiend klingen mag, einfach mal den ganzen Scheiß loszuwerden, der sich im Laufe des Lebens angesammelt hat, etwa Klamotten oder Büchern, die man ja eh nicht mehr anzieht oder noch ein weiteres Mal liest, oder die Ersparnis durch Verzicht auf unnötigen Konsum (kein Impulskauf von Supersonderangeboten und keine Amazon-Shopping-Touren), so schwer ist es auch es wirklich konsequent durchzuziehen.

Kein Grund zum Groll

Letztens bin ich, wie so oft mit dem Zug durch Deutschland gefahren. Sechs Stunden sollte die Fahrt laut Plan dauern, aber nicht selten kommt mal was dazwischen und aus sechs werden schnell mal sieben, acht oder neun Stunden. Äußerst ärgerlich, besonders wenn es aus Gründen passiert, für die man eigentlich kein Verständnis haben kann. Solche die nur passieren, weil die Deutsche Bahn mal wieder spart (kaputte Weichen, technische Störungen etc.). Natürlich trotz völlig überteuerter Tickets.

Projekt "Buch": Abgebrochen

Im letzten Jahr kam ich auf die Idee ein Buch zu schreiben. Ein Buch, in dem ich detailliert meine Meinungen zu bestimmten Themen schildere und reichlich aus meinem Leben erzähle, schon fast wie eine Autobiografie. Dieses Projekt habe ich abgebrochen. Ganze 8 Kapitel habe ich geschrieben, die Wörter habe ich gar nicht gezählt, aber es dürften schon so einige Tausend gewesen sein. Unvollständig, wie so manches Werk, was ich begonnen, aber nicht zu Ende geführt habe.

Verdammter Perfektionismus

Endlich bin ich durch mit dem ersten Semester. Diese Kette am Bein, die mich dauernd an meinen Schreibtisch gefesselt hat, diese Stimme im Hinterkopf, dass da ja noch Aufgaben zu erledigen sind, endlich sind sie weg. Jedenfalls bis das nächste Semester wieder anfängt. Zum Ende des Semesters war es echt stressig. Eine Projektarbeit musste noch abgegeben werden und auch im Team lief leider nicht alles reibungslos (wie das aber bei Teams nun mal so ist).