5 Gründe, warum WINDOWS nicht das BESTE Betriebssystem ist

Es gibt viele Alternativen

Viele Dinge im Leben haben immer zwei Seiten. Alkohol zum Beispiel. Einerseits kann es ein schöner Genuss sein ein gutes Glas Wein in Gesellschaft zu trinken. Andererseits kann Ihnen der Kater am nächsten Morgen aber auch zu schaffen machen, wenn Sie am Abend vorher doch noch ein zweites oder drittes Gläschen trinken wollten.

Auch in der Welt der Technik gibt es meist mehr als nur eine Seite. Neue Innovationen bieten nicht nur Vorteile sondern oft auch Nachteile. Auch bei Software gilt dies. Wie zum Beispiel bei dem sehr verbreiteten Betriebssystem aus dem amerikanischen Redmond mit dem Namen “Microsoft Windows”.

Zu Beginn der Windows-Ära wurde dieses Stück Software gehypt (bejubelt) wie sonst was. Jeder der einen Heim-PC (und keinen Mac) besaß, wollte Windows haben. Der Ansturm auf die Geschäfte war riesig und Microsoft verdiente Milliarden mit dem Verkauf der Disketten.

Allerdings hat sich seit dieser Zeit auch die Welt der Betriebssysteme und Geräte verändert. Smartphones verdrängen mehr und mehr die klassischen PCs oder Laptops. Und eine Firma aus Cupertino (Apple) ist fleißig dabei, Geräte mit dem eigenen Betriebssystem zu verkaufen.

Natürlich musste sich Windows anpassen. Mit der Einführung von Windows 10 (das Upgrade war für die meisten Nutzer von Windows 7 oder Windows 8 kostenlos) änderte sich auch Microsofts Vorgehensweise bei der Veröffentlichung einer neuen Version. Die Nutzer werden nun im Prinzip “gezwungen” die Updates zu installieren. Wenn sie dies nicht manuell tun, geschieht es nach einigen Tagen automatisch.

Dies ist einerseits gut, da hierdurch die Fragmentierung der unterschiedlichen Windows-Versionen abnimmt und die Sicherheit der Nutzer steigt, da aufgedeckte Lücken schneller geschlossen werden können, andererseits gibt es Microsoft aber auch sehr viel Macht.

Nicht nur sammelt Microsoft mit Windows gerne allerhand Daten der Nutzer (vom Standort bis hin zu den beliebtesten Websites), auch könnten sich die fleißigen Entwickler denken, dass sich doch sicherlich ein bisschen mehr Geld aus Windows herausholen ließe und platziert Werbung zu eigenen oder auch fremden Produkten an unterschiedlichsten Stellen, ohne dass dagegen etwas unternommen werden kann. Erst neulich sorgte Werbung im Windows-Explorer (dem Programm, in welchem man sich seine Dateien anzeigen lassen kann), die für die kostenpflichtige Variante von OneDrive (Microsofts Cloud-Speicher) warb, für Aufregung.

Aber haben Sie schon einmal über Alternativen für Ihren PC nachgedacht? Wenn nicht, hier finden Sie fünf Gründe, warum manch anderes Betriebssystem besser als Windows ist:

Kompatibilität mit alter Hardware

Ihr PC ist schon etwas älter und wird mit jeder Benutzung langsamer? Sie planen einen neuen PC zu kaufen? Nicht nötig! Der Grund warum der PC immer langsamer wird, sind die vielen Daten, die während der Benutzung zwischengespeichert werden oder beispielsweise Logs, die ihre Benutzung protokollieren. Aber auch die höheren Hardware-Anforderungen der Software können zu Problemen führen.

Viele Linux-Distributionen sind so programmiert, dass diese auch auf älteren PCs flüssig laufen. Sie haben nicht den neusten Prozessor oder die schnellste Grafikkarte eingebaut? Meist ist dies auch bei bereits 5 Jahre altern Rechnern überhaupt kein Problem.

Kosten

Wussten Sie, dass Sie mit dem Kaufpreis für einen neuen PC auch gleich das vorinstallierte Windows mit bezahlen? Von wegen kostenlos! Die meisten Linux-Betriebssysteme sind kostenlos, da dahinter kein kommerzielles Unternehmen steckt, sondern Entwickler, die ihre Freizeit dafür opfern, ein Betriebssystem zu entwickeln, dass viel besser ist als das der kommerziellen Anbieter. Natürlich können Sie in den meisten Fällen die Entwickler durch Spenden auch unterstützen. Eine Investition, die vielleicht schlauer ist, als eine Windows 10-Lizenz zu kaufen.

Datenschutz

Der NSA-Skandal hat Ihnen Angst gemacht? Sie wissen nicht wo all Ihre privaten Daten landen? Oder auch an wen Firmengeheimnisse gehen? Dann ändern Sie das! Werfen Sie Windows von ihrem Rechner herunter und greifen Sie zu einem der zig verschiedenen Linux-Varianten, die zumeist (natürlich gibt es hier auch Ausnahmen) Datenschutz-freundlicher entwickelt wurden und nicht alles was Sie machen in die USA schicken.

Support

Sie haben Probleme mit Ihrem Betriebssystem und wissen nicht weiter? Bei Windows können Sie sich natürlich an den Microsoft-Support wenden, aber aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass die Antworten, die sie dort erhalten meist nicht sehr zufriedenstellend sind.

Viele auf Linux basierende Betriebssysteme (ein Beispiel ist Solus) haben eine herausragend engagierte und hilfsbereite Community, die Ihnen auch bei Probleme mit Rat und Tat beiseite steht.

Offenheit

Haben Sie schon einmal von Open Source gehört? Hinter diesem Wort verbirgt sich, dass sich die Entwickler des Betriebssystems dazu entschlossen haben, den Quellcode offen zu legen, so dass jeder, wenn er denn möchte, den Code kontrollieren kann oder sogar Verbesserungen beisteuern kann. So können Sie sich sicher sein, dass Sicherheitslücken schneller gefunden und geschlossen werden, aber auch dass ihre Daten nicht heimlich ins Ausland transferiert werden.


Wenn Sie diese Argumente überzeugt haben, dann empfehle ich Ihnen, sich doch mal mehr Gedanken zu machen, ob sich ein Wechsel weg von Microsoft hin zu einem anderen, möglicherweise Linux-basierten Betriebssystem nicht lohnen würde. Und mal ehrlich: Benutzen wir nicht eh hauptsächlich den Browser und eine Office-Suite? Beides gibt es auch bei anderen Betriebssystemen. Meine ultimative Empfehlung, wenn Sie wechseln möchten: Solus. Ein kleines aber Funktions-reiches Linux-basiertes Betriebssystem, dass einfach zu installieren und intuitiv zu benutzen ist. Auch Ubuntu, welches weit verbreitet ist können Sie einsetzen, allerdings gilt hier zu beachten, dass dahinter auch ein kommerzielles Unternehmen mit Gewinnabsichten steht.

Bei Fragen, Ideen usw. scheuen Sie sich nicht, diese loszuwerden 😉.

Über jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.