Meine liebste To-Do-App: “Todoist”

Der Name gibt eigentlich schon unmissverständlich wieder, um was für eine App es sich hier handelt. Einen Messenger? Eine Ein Web-Browser? Nein, eine App fürs Managen von To-dos.

To-do, das, [tʊˈduː], Aufgabe, die es zu erledigen gilt

So stehts im Duden und dann trifft es auch auf den Punkt. Mir fällt morgens ein, ich müsste nachmittags nach der Arbeit doch mal den Müll wegbringen? Oder vielleicht mal für Nachschub im Kühlschrank sorgen, damit ich nicht verhungere? Da hab ich zwei Optionen. Die erste ist, dass ich versuche mir das so zu merken, dann aber doch mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bis zum Zeitpunkt, wo ich die Sache zu erledigen habe, wieder vergesse, oder ich notier mir das.

Da ich natürlich stets auf die Natur achte und selbstverständlich so viel Papier wie möglich sparen will (schlechte Ausrede für: ich hasse Zettel), mach ich mir diese Notizen nicht auf einem dieser gelben Klebezettel, sondern im Handy. Hat den einen Vorteil, dass mein Handy mich aktiv nerven kann und nicht nur durch seine bloße Anwesenheit wie beim Zettel, die ich schnell mal ignoriere.

Denn was hat eine App nicht alles für Funktionen, die ein Zettel nicht hat… Und Benachrichtigungen, die mich aktiv dran erinnern, die Aufgabe, die ich bereits seit Tagen vor mir hinschiebe, nicht ja zu vergessen. Hier mal eine kleine Übersicht der Funktionen, die Todoist bietet:

Funktionen von Todoist

Also das ist ja schon mal ne Menge, oder?

Hier sind meine Lieblings-Funktionen:

Synchronisation

Ich bin jemand, der PCs häufiger benutzt, als das Handy, aber nicht nur einen PC sondern mehrere. Aber wie mache ich es, dass ich von allen Geräten auf meine To-Do-Liste zugreifen kann, ohne jetzt zum anderen Gerät wechseln zu müssen? Genau, durch die geräteübergreifende Synchronisation. Nicht nur bietet mir diese App Versionen für alle gängigen Betriebssysteme, nein sie bietet mir sogar eine flotte Weboberfläche. Wenn ich nun auf meinem Handy eine neue Aufgabe eintrage, erscheint diese auch gleich automatisch wenn ich Todoist im Browser aufrufe.

Google Kalender Integration

Neben To-Do-Apps gibt es ja aber nach wie vor Kalender(-Apps). Meine Auswahl fällt dort auf den Google Kalender. Einfach, weil er schlicht, kostenlos und einfach zu bedienen ist. Netterweise bietet mir Todoist eine Integration mit diesem an. Das heißt, wenn ich eine Aufgabe mit zeitlicher Erinnerung aufschreibe, taucht die automatisch im Kalender auf. So kann ich beispielsweise auch Termine einfach über Todoist eintragen. Nette Sache dabei: Wenn man in der App eine Aufgabe einträgt und dabei auch das Datum und die Zeit mit aufschreibt, erkennt sie das automatisch und setzt die entsprechenden Einstellungen.

Professioneller Einsatz

Aber auch für den professionellen Einsatz ist diese App geeignet, sei es zur Lernplanung, in dem man sich Unteraufgaben oder Teilprojekte erstellt, oder zur Zusammenarbeit mit anderen, in dem man Projekte teilt und durch Kommentare bespricht.

Todoist vs. Konkurrenz

Natürlich gibt es auf der Welt nicht nur Todoist, sondern auch noch jede Menge Alternativen. Microsoft etwa hat vor nicht allzu langer Zeit Microsoft To-Do vorgestellt. Die To-Do-Apps unterscheiden sich alle nicht viel untereinander, allerdings hängt die perfekte Lösung auch oft vom eigenen Typ ab, was für Funktionen man erwartet und benutzen will und was man bereit ist zu zahlen.

Premium

Stichwort “Zahlen”, einige der oben aufgelisteten Funktionen sind nur mit einem Premium-Konto möglich, also wenn man bezahlt. Standardmäßig kostet dieses optionale Paket rund 32€ im Jahr, allerdings sind oft Aktionen im Internet zu finden, wo es den Premium-Zugang für einen Bruchteil dessen zu haben ist. Aber wer auf Kommentare, Erinnerungen, Etiketten und Filter verzichten kann, kann die App auch kostenlos nutzen. Man muss halt herausfinden, ob es einem das Geld wert ist. (Und mir ist es das auf jeden Fall.)

👉 Mehr Infos zu Todoist gibt es auf dieser Website.

Disclaimer: Dieser Post wurde in keinster Weise durch den Anbieter der App finanziell unterstützt und ist lediglich aufgrund meiner Begeisterung entstanden!

Über jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.