Strugglen am Samstag

Non-Sense + Lebensziele (mit exklusivem Fazit)

FYI: Am Ende finden sich ein paar (vielleicht) interessante Absätze!

Es ist Samstag. Der zuletzt veröffentlichte Artikel ist vom letzten Sonntag. Vielleicht sollte ich mal wieder was schreiben? Denn Zeit war beziehungsweise ist ja eigentlich genug da.

Wie wäre es mit etwas poetischem? Etwas philosophischem? Etwas politischem? Oder doch etwas technischem? Am besten einfach eine Mischung aus allem. Wie wäre es damit?


Heute Samstag.
Langes Wochenende.
Montag Feiertag.
Weekend-Mood.

Sitze am Laptop.
Wirklich altes Teil.
Leistet dennoch Gutes.
Begleitet mich auf
Schritt und Tritt.
An meiner Seite.

Chrome ist offen.
Firefox mag ich nicht.
Bin auf Medium.
Denn Bock auf WordPress
habe ich nicht.

Ich will etwas schreiben.
Doch der Editor ist so leer.
Soll ich es abbrechen?
Oder doch was fabrizieren?

Diese Leere.
Sie bringt mich zum Strugglen.
Mein Kopf ist so leer.
Das ist echt sehr schwer.

Reimen kann ich nicht.
Doch das ist mir egal.
Bin ja kein Dichter.
Wen schert das schon?

Mein Handy.
Grad noch in der Hand.
Fällt mir aus der Hand.
Voll auf die Tastatur.
Zaubert Buchstaben daher.

Inspiration.
Ideen.
Kreativität.
Fehlen mir sehr.

Morgen ist Samstag.
Dann Sonntag.
Dann Montag.
Montag ist frei.

Tag der Arbeit.
Oder wie heißt das nochmal?
Weiß überhaupt wer,
warum das ein Feiertag ist?
Ist unsere Gesellschaft
zu bequem geworden?
Geben wir uns zusehr
unserem Schicksal hin?

Wie dem auch sei.
Muss jeder selber wissen.
Ist nicht mein Leben.

Zeit fliegt.
An einem vorbei.
Wie der Wind
durch die Straßen pfeift.
Fliegen wir durch unser Leben.
Auf das Ende zu.

Doch davon will ich nicht reden.
Sollten wir nicht unseren Blick
auf das Leben richten?
Auf das Hier-und-Jetzt,
statt uns Gedanken
zu machen?

Es genießen,
dass wir da sind.
In Sicherheit.
In Frieden.
Ohne ständige Angst?

Wir haben Internet.
Wir haben Zivilisation.
Wir haben Gesellschaft.
Wir haben Nahrung.
Wir haben ALLES.

Und wie ich in Gedanken versinke.
So zieht sich der Himmel mit dunklen Wolken zu.
Lass sie verscheuchen.
Ich will Sonne haben.

Sonne draußen.
Sonne im Gemüt.


Diese Woche war eine sehr philosophische (warum auch immer), aber ich habe es geschafft, mein Lebensziel ein Stück weiter zu definieren. Der Grund, für den ich jeden Tag morgens aufstehe und mit der Freude auf den nächsten Tag abends ins Bett gehe.

Ich habe mein Ziel so definiert, dass ich im Prinzip nie in ein Stadium komme, an dem es heißt “Ich habe mein Ziel erreicht, es gibt keinen Grund mehr, weiter in der Welt zu sein.”, sondern so, dass man ständig durch bestimmtes Handeln sein Ziel erfüllt hat, aber dennoch immer weiter machen kann, um sein Ziel noch MEHR zu erfüllen.

Ich will mein Lebensziel jetzt hier nicht erläutern, sondern lieber ein Fazit schreiben, welches ich aus meinen Überlegungen gezogen habe, wie man das durch sein Handeln das Ziel erreichen, beziehungsweise noch MEHR erreichen kann. Ein kleiner Satz, den jeder so interpretieren kann, wie er will. Und er lautet:

Folge deinem Herzen, höre auf deine Vernunft, überspringe Barrieren und sei offen gegenüber dem, was entgegen kommt. Lebe jeden Tag so, dass die Welt am Ende ein bisschen besser ist. Lasse dich nicht durch äußere Einflüsse aus der Bahn werfen, sondern folge deiner Moral, die dir sagen wird, was richtig und falsch ist.

Über jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.