Nutzt Du Sichere Passw├Ârter? ­čöÉ

Passw├Ârter sind eine der gr├Â├čten Sicherheitsl├╝cken ├╝berhaupt, aber hier ist meist nicht der Programmierer schuld, sondern eher der Nutzer, weil er bei mehreren Diensten dasselbe Passwort verwendet um sich nicht mehrere verschiedene Passw├Ârter merken zu m├╝ssen.

Und dieses Sicherheitsrisiko gilt es zu beseitigen, denn es kann immer mal passieren, dass eine Datenbank, in der die Passw├Ârter beziehungsweise die Codes, mit denen die Passw├Ârter verifiziert werden, gehackt wird und Angreifer schnell Zugriff nicht nur auf das Mail-Konto, sondern m├Âglicherweise auch auf Facebook, Twitter oder Amazon haben. Um diesem entgegen zu wirken, setze ich auf mehrere Methoden, von denen ich hier jetzt eine vorstellen will:

Den Dienst LastPass.

Seit circa einem Monat setze ich auf diesen und bin seitdem (fast) vollst├Ąndig von der Sorge befreit mir viele verschiedene Passw├Ârter merken zu m├╝ssen.

LastPass

LastPass ist einer von vielen verschiedenen Passwort-Managern, der allgemein recht gute Bewertungen bekommen hat. Er ist als App f├╝rs Smartphone, aber auch als Add-On f├╝r alle g├Ąngigen Browser verf├╝gbar. Dank der automatischen Ger├Ąte-├╝bergreifenden Synchronisierung sind Passw├Ârter, die damit gespeichert werden, fast in Echtzeit auch auf allen anderen Ger├Ąten verf├╝gbar. Sowohl im Browser als auch auf dem Smartphone (jedenfalls Android), ist es m├Âglich sich Anmeldefelder automatisch ausf├╝llen zu lassen, was au├čerdem das ganze ein wenig weiter vereinfacht.

Passw├Ârter lassen sich mitsamt Beschreibung kategorisiert abspeichern oder auf Wunsch erstellen, auch mit bestimmten Bedingungen wie L├Ąnge, Sonderzeichen und Aussprechbarkeit.

Aber nicht nur Passw├Ârter lassen sich speichern, auch sensible Daten, wie die PIN f├╝r Kreditkarte, die man ja gerne Mal schnell vergisst und dann mit Panik an der Kasse steht und versucht, sie sich zur├╝ck ins Ged├Ąchtnis zu rufen. Oder die Adresse, die dann beim Kauf im Internet automatisch ausgef├╝llt wird, was f├╝r Viel-Online-Shopper bestimmt viel Zeit erspart. Und Premium-Nutzer haben auch einen Gigabyte Speicher, um sichere Notizen anzulegen, wo dann so etwas wie die Versicherungsnummer oder das WLAN-Passwort reinkommen k├Ânnen.

Manchmal ist es allerdings auch n├Âtig, zum Beispiel an einem Projekt zusammenzuarbeiten und dem Mitarbeitenden daf├╝r etwa das Twitter-Passwort mitzuteilen. Allerdings sollte das lieber nicht per SMS verschickt werden. Hier bietet LastPass die M├Âglichkeit, Passw├Ârter einfach und sicher freizugeben.

Immer weiter verbreitet ist besonders bei Passwort-Managern auch die Option der Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der es dann notwendig ist, einen von einer weiteren App oder einem externen Ger├Ąt erzeugten Schl├╝ssel einzugeben, bevor auf die Passw├Ârter zugegriffen werden k├Ânnen, um sich weiter zu sch├╝tzen.

Klar, bei Passwort-Managern, vor allem bei welchen, die sich ├╝ber das Internet synchronisieren und wo die Daten quasi auf irgendeinem Server gespeichert sind, stellt sich nat├╝rlich, was passiert, wenn eben dieser Server gehackt wird? Und genau deswegen bezahle ich f├╝r solch einen Dienst, da ich davon ausgehe, wenn der Anbieter weiterhin mein Geld bekommen will und nicht m├Âchte, dass ich zu einem Konkurrenten wechsele, sorgt er daf├╝r, dass immer die neusten und st├Ąrksten Schutzmechanismen verwendet werden, um meine sensiblen Daten zu sch├╝tzen.

Wo wir schon von Bezahlen reden, LastPass ist an sich kostenlos, wer aber ein paar weitere Funktionen haben will, der zahlt 24 Dollar im Jahr, was 2 Dollar im Monat entsprechen, aktuell ungef├Ąhr 1,7 ÔéČ. Ich finde, dass ist es mir aus oben genanntem Grund wert.

├ťber jlelse
20-J├Ąhriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.