7 Sachen, die Ich in der Schule Wirklich Gelernt habe đŸ«

Life Lessons, die ich in der Schule gesammelt habe

Heute soll es um 7 “Life Lessons” gehen, die ich wĂ€hrend meiner Schulzeit gelernt habe, auch wenn sie mir vielleicht nicht direkt klar geworden sind, aber eigentlich ziemlich Sinn machen, wenn man jetzt zurĂŒckblickt. Viele davon dĂŒrften auch spĂ€ter im Leben außerhalb der Schule hilfreich sein.

1. Organisation ist essentiell

Organisation ist eigentlich einer der wichtigsten FĂ€higkeiten ĂŒberhaupt, die man fĂŒr die Schule, besonders auch fĂŒr die Vorbereitung zum Abitur braucht. Ohne Organisation klappt es einfach nicht. Wenn du nicht organisiert bist, fĂ€llt dir vielleicht ein, dass du ĂŒbermorgen in Mathematik eine Klausur schreibst, noch ĂŒberhaupt nichts gelernt hast und jetzt die NĂ€chte durchmachen musst, um dieses Defizit aufzuholen.

Auch kann Organisation dir dabei helfen, die Balance zwischen Schule und Freizeit in einem gesunden Rahmen zu halten. Wenn du weißt, wie du effektiv lernen und Hausaufgaben erledigen kannst, dann bleibt auch noch genug Zeit fĂŒr sonstige FreizeitaktivitĂ€ten und Hobbys ĂŒbrig.

2. Richtige Work-Life-Balance

Wo wir schon bei der Balance zwischen Schule und Freizeit sind, sei auch zu sagen, dass meiner Meinung nach ein gesundes VerhĂ€ltnis hierbei grundlegend fĂŒr ein glĂŒckliches Leben ist. Wer einerseits zu viel fĂŒr die Schule macht (die Streber), der bleibt stĂ€ndig in diesem Stress-Modus, der einen quasi davon abhĂ€lt auch einmal etwas fĂŒr sich selber zu machen, etwas was Spaß macht und mal die Möglichkeit, bietet den Kopf frei zu bekommen. Mit freiem Kopf lernt es sich außerdem deutlich besser. Wer immer nur chillt, der gefĂ€hrdet allerdings die Erfolgsaussichten in der Schule. Ohne Lernen ist es in der Regel deutlich schwerer gute Klausuren zu schreiben.

3. Verstehen durch Hinterfragen

Physik war eines meiner HauptprĂŒfungsfĂ€cher. Generell interessieren mich Naturwissenschaften, weil es hierbei im Gegensatz zu FĂ€chern wie Deutsch oder Kunst viel weniger um Interpretation geht. Alles hat einen klaren Grund, es gibt nur richtig oder falsch. Und Physik hilft unter anderem, die Welt um einen herum besser zu verstehen. Zu verstehen, wieso sich der Ton einer Sirene auf einem Polizeiauto beim Vorbeifahren Ă€ndert oder wie ĂŒberhaupt die Displays in unseren Smartphones funktionieren. Um das aber zu verstehen, beziehungsweise auf die Idee zu kommen das verstehen zu wollen, ist es erst einmal notwendig Sachen zu hinterfragen.

4. Nett sein

Gute soziale Beziehungen sind im Leben immer von Vorteil. Dadurch, dass wir andere unterstĂŒtzen, wenn sie Hilfe brauchen und wir diese anbieten können, machen wir uns nicht nur beliebter, sondern es kann uns, wenn wir selber mal in einer blöden Situation sein sollten von Vorteil sein. Etwa bei Krankheit und verpasstem Unterricht ist es so deutlich einfacher an die Unterlagen zu kommen.

Aber auch ein entspanntes VerhĂ€ltnis zu den Lehrern ist in jedem Fall positiv. Wer nicht durch Stören des Unterrichts oder sonstiges, fĂŒr den Lehrer eher unangenehmes Verhalten, auffĂ€llig wird, hat doch weit bessere Chancen, fĂŒr gute Leistungen im Unterricht auch gut benotet zu werden.

Nicht anders verhĂ€lt es sich auch spĂ€ter im Arbeitsleben. Durch Kontakte lassen sich manche Aufgaben einfacher und mit weniger Aufwand erledigen und auch sind die Chancen grĂ¶ĂŸer mal einen Gefallen erfĂŒllt zu bekommen.

5. Auf Ziele hinarbeiten

Das Ziel eines jeden SchĂŒlers ist es, irgendwann einmal den Schulabschluss (bestenfalls das Abitur) zu erreichen, um dann mit diesem ins Leben durchstarten zu können. Hier habe ich gelernt, dass es richtig motivierend sein kann, auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten, ein Ziel fest vor Augen zu haben. Nicht nur bietet das Erreichen dieses Zieles dann ein Erfolgserlebnis, auch gibt es dem ganzen Aufwand, der möglichen Erschöpfung und den Stunden, die man abends am Schreibtisch sitzt und mit dem Lösen von Gleichungen verbringt, wenigstens ein bisschen einen Sinn, fĂŒr den es sich dann letztendlich doch lohnt, die MĂŒhen auf sich zu nehmen.

6. Nicht aufgeben

FĂŒr mich selber habe ich gelernt, dass es wichtig ist, auf diesem Weg zum Ziel nicht aufgrund der Steine, die einem vor die FĂŒĂŸe gelegt werden, aufzugeben, nicht zu denken, dass man das Ziel Abitur aufgrund einer oder sogar zwei verhauenen Klausuren nie erreichen wird. Es lohnt sich, die ZĂ€hne zusammen zu beißen und fĂŒr sein Ziel zu kĂ€mpfen, egal wie ĂŒbermĂ€chtig der Gegner zu sein scheint.

7. Hilfe annehmen

Obwohl ich eigentlich recht gut in Mathe und Physik war, habe ich mich noch rechtzeitig genug vor dem Abitur entschieden doch eine Nachhilfe in Anspruch zu nehmen und mir beim Lernen helfen zu lassen. Bei mir war vor allem das Problem, dass ich dachte, wenn ich es verstanden habe, reicht es mit Vorbereitung aus und habe dann aus Faulheit auf das Üben verzichtet. Aber durch die Nachhilfe habe ich mich quasi selber gezwungen meine Kenntnisse durch Übungen zu festigen. Auch bin ich sehr froh darĂŒber, diese Hilfe angenommen zu haben, denn im Endeffekt hat es vielleicht doch geholfen ein gutes Abitur zu schreiben.

Über jlelse
20-JĂ€hriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.