Produktivität

Jede Minute nutzen

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Noch vor weniger als einem Jahr habe ich ständig nichts anderes gemacht, als unproduktiv zu sein. Spät aufgestanden. Bis spät in die Nacht wach geblieben. Täglich mehrere Stunden YouTube konsumiert.

Aber heute. Heute ist es anders. Da ist immer dieses schlechte Gefühl, diese Stimme in meinem Kopf, die mich ermahnt etwas produktives zu machen. Die Stimme, die mich darauf hinweist, wie sehr ich manchmal gestresst bin. Die Stimme, die mich motiviert und zwingt mich aufzuraffen und das zu machen, was schon seit Tagen oder gar Wochen auf meiner Todo-Liste steht. Und die Belohnung ist dieses positive Gefühl, das man verspürt, wenn die Todo-Liste endlich vollständig abgearbeitet ist.

Ich habe viel vor in nächster Zeit. Uni-Hausaufgaben stehen täglich an, dann will noch mein erster öffentlicher Vortrag vorbereitet werden und mein Buch will ich eigentlich auch fertig schreiben. Und irgendwann wird es auch Klausuren geben und vom Abitur habe ich gelernt, dass Lernen kurz vor der Klausur eigentlich die völlig falsche Vorbereitung ist.

Jede Minute versuche ich daher sinnvoll zu nutzen. Immer diesen Schweinehund, der meinen Namen trägt, zu überreden. Nicht auf dem Bett liegen, aufstehen. Nicht auf YouTube surfen, Hausaufgaben machen. Nicht so viel Twitter benutzen, lieber noch ein paar Folien bearbeiten oder Seiten schreiben.

Definitiv muss ich daran arbeiten diese Todo-Liste konsequenter zu führen. Nicht immer nur daran denken, dass ich die ein oder andere Sache noch hinzufügen muss, sondern es einfach machen. App öffnen, eintragen, fertig. Denn jeder Anblick der Sachen, die noch zu tun sind, erinnert aufs neue, dass sich nichts von selbst erledigt und auch nichts wie von Geisterhand von dieser Liste verschwindet, nur weil man lange genug wartet.

Denn lieber ständig etwas produktives machen ohne gestresst zu sein, als nichts zu machen und dann unproduktiv aufgrund von Stress zu sein.

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Über jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.