Nach Vorne Schauen

Oder Warum Gegenwart mehr zählt als Vergangenheit

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Neues Jahr, Neuanfang für den ein oder anderen. Für die einen bedeutet dies, dass sie sich an die Arbeit machen, ihrer Neujahrsvorsätze, die sie kurz vor Silvester geschmiedet habe, in die Tat umzusetzen. Für die anderen bedeutet es, dass sie das alte Jahr 2017, was vielleicht nicht das beste für sie war, hinter sich zu lassen und eine Art “Neuanfang” wagen.

Für die erste Gruppe habe ich ja bereits einige Gedanken niedergeschrieben, für die zweite mache ich dies hier:

Nachdem 2016 für mich schon nicht ein tolles Jahr aufgrund diverser Ereignisse war, war 2017 es erst recht nicht. Deswegen bietet gerade die Jahreswende jetzt eine super Gelegenheit einmal den Reset-Knopf zu drücken und einfach das vergangene Jahr ad acta zu legen. Das meiste was passiert ist, lässt sich eh nicht ändern, aber vielleicht hilft es, es einfach hinzunehmen. Denn wenn ich schon nichts ändern kann (und das kann ich in diesem Fall wirklich nicht), will ich mich wenigstens nicht mehr davon herunter ziehen lassen.

Denn was bringt es, wenn ich mir mit der Vergangenheit die Gegenwart und Zukunft vermiese? Ist es nicht besser, wenn ich mich auf diese konzentriere, schon allein um den Schaden zu minimieren und nicht noch ein blödes Jahr zu erleben? Einfach nach vorne schauen und hoffen, dass die Zukunft nur besser wird.

Angeregt durch eine gute Freundin, für die ich sehr dankbar bin und die sich dies ebenfalls zum Ziel gesetzt hat, versuche ich nun ebenfalls, wann immer sich negative Gedanken androhen, diese durch positive Gedanken zu ersetzen. Etwa mache ich dies mit einer App namens Gratus. Diese dient mir dazu, Sachen (das kann alles mögliche sein) für die ich dankbar bin, öfter vor Augen zu führen. Schon letztes Jahr habe ich in meinem Life-Changing-Plan manifestiert, dass ich mehr dankbar sein will. Dies ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Gratus - Positive Gedanken durch Dankbarkeit - Android-Apps auf Google Play

Und diese Motivation, die mir durch die positiven Gedanken kommen, soll mir helfen und Ansporn geben, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Wir leben nur einmal und diese begrenzte Lebenszeit sollten wir (dankbar) nutzen. Also warum verschwenden wir sie mit Trübsal?

Schöne Erinnerungen bleiben, schöne Zeiten können vergehen. Wenn wir uns an den schönen Zeiten wie verbissen fest klammern, kann es sein, dass wir dadurch die Chance auf neue schöne Erinnerungen verpassen. Denn wenn wir fokussiert auf die Vergangenheit durch die Gegenwart laufen, sind wir blind für neue Gelegenheiten.

Blick nach vorne, Augen auf, Leben!