Fuck you, MĂĽcke! đź–•

Wie du das Leben vermiest…

Du gehst durch den Wald, denkst dir gar nichts, genießt die Laute der Vögel, die ihre Lieder trällern. Vielleicht siehst du noch ein kleines Reh vor dir über den Weg springen und freust dich wie ein kleines Kind.

Du genießt die langsam einsetzende Dämmerung, die rote Sonne geht unter und erzeugt eine schöne Farbe am Horizont.

Du magst den guten Geruch im Wald. Der ist so frisch und angenehm. Viel bessere Luft als in deinem kleinen stickigen Zimmer zuhause.

Doch plötzlich ist da etwas. War das ein Summen? Und was spürst du da gerade auf deinem Arm? Moment!!! Ist das eine Mücke!?!


Du läufst durch den Park. Vorbei an Teichen und genießt die Bewegung. Schon lange hattest du nicht mehr deine Sportschuhe an. Und irgendwie tut es richtig gut, sich mal wieder ein bisschen körperlich zu betätigen.

Die Kilometeranzeige in der Tracking-App steigt beständig. Solides Tempo trotz wenig Training in letzter Zeit. Ist da nicht die Motivation doch mal wieder öfter raus zu gehen?

Du fängst an zu schwitzen. Deine Haut benetzt sich mit einer feuchten Schicht. Du streichst dir mit der Hand über die Stirn.

Plötzlich stellst du fest, dass da ja etwas auf deinem Arm ist. Ein Tier mit Flügeln. Warte?!? Sitzt da etwa gerade eine Mücke?!!


Doch es ist bereits zu spät. Du versuchst das Vieh mit der Hand weg zuschlagen, doch es bleibt eine rote Spur auf deiner Haut und an deiner Hand klebt noch mehr Blut. Da war die Mücke wohl schneller.

Du wirst die nächsten Tage keine Ruhe finden. Immer wieder wirst du an deine Runde heute erinnert werden. Durch fürchterliches Jucken und eine anschwellende Beule.

Diese tolle Aussicht darauf begeistert dich natürlich sofort noch ein bisschen länger weiter draußen zu bleiben und zu genießen. Nicht.

Was bist du fĂĽr ein dummer Mensch? Dass du ĂĽberhaupt raus gehst, obwohl du doch schon letztes Mal gestochen wurdest? Lernst auch ĂĽberhaupt nichts, oder?

Fuck you, MĂĽcke!

Ăśber jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.