Eiffelturm, Versailles und Co.: Paris

Interrail-Reise, Teil 5

Als nächster Stop nach Lissabon stand Paris auf der Liste, der Orte, die wir besuchen wollten. Ein paar Tage in der Hauptstadt Frankreichs erleben.

Aber zuerst hieß das, dass ganze 19 Stunden Zugfahrt aus Lissabon nach Paris zu meistern waren. 14 davon im Nachtzug von Lissabon zum Grenzort zwischen Spanien und Frankreich mit dem Namen Hendaye und dann 5 weitere mit dem TGV nach Paris. Ging die Fahrt um halb zehn Uhr abends los, endete sie um ca. 18 Uhr am nächsten Tag.

Direkt nach der Ankunft am Bahnhof Paris Montparnasse, erkundeten wir die umliegende Umgebung mit dem Jardin du Luxembourg und den Tulerie-Gärten in der Nähe des Louvre, bis wir dann später abends in unserer Airbnb-Unterkunft eincheckten, bei der besten soweit auf unserer Reise.

Zur Unterkunft: Wir haben bei einer älteren Dame gehaust, die laut ihrer Aussage gerade erst mit Airbnb begonnen hat. In ihrer Wohnung vermietet sie ein Zimmer über diese Platform. Dies hat uns auch beschert, dass wir ihr beim Aufbauen eines neuen Gäste-TVs helfen durften, bloß blöd, dass sich in Frankreich nur französische Sender empfangen lassen.

Am Tag nach der Ankunft besuchten wir natürlich als erstes das Wahrzeichen von Paris, den Eiffelturm. Zu Fuß erklammen wir den Turm und genossen die Aussicht, die von dort oben echt beeindruckend war.

Darauf stand am zweiten Tag Versailles auf dem Plan. Das Schloss, dass auch durch seine vielfältigen historischen Bedeutungen besonders ist und für viele Schlösser in Europa als Vorbild galt. Tickets, die es für EU-Bürger bis 25 kostenlos gibt, hatten wir bereits im Internet bestellt, dennoch mussten wir uns dann am Eingang in einer seeehr lange Schlange anstellen. Auch ein Besuch des Gartens (der sehr sehenswert ist) half dagegen nicht.

Schließlich besuchten wir am vierten Tag auch noch das größte Museum in Europa, das Musée du Louvre, mit seinen wirklich fast endlosen Ausstellungsstücken, bei denen auch einige bekannte, wie etwa die Mona Lisa von Leonardo da Vinci dabei sind. Auch hier gibt es für EU-Bürger bis zu einem bestimmten Alter kostenfreien Eintritt. Am selben Tag suchten wir auch noch die Basilika Sacre-Cœur auf, von wo man einen herrlichen Überblick über Paris bekommt (auch mal aus einer anderen Perspektive als vom Eiffelturm).

Achso: Und wenn man dann schonmal in Paris ist, darf natürlich die Verkostung eines Crepes nicht fehlen. 😉