Der Herbst

Und das zu Ende gehende Jahr

Foto von [Bernd Schulz](https://unsplash.com/photos/1JNEZUk3-CU?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText) auf [Unsplash](https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText)

Herbst, die Jahreszeit, wo einem erst richtig bewusst wird, dass sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt. Wo es wieder kälter wird und die Wahrscheinlichkeit nur sehr gering ist, dass man es bis zum Winter ohne die obligatorische Erkältung übersteht. An jeder Ecke sieht man die Menschen, wie sie sich ihre verschnupften Nasen in Taschentüchern versuchen freizupusten.

Und mit der Temperatur verschwindet auch das Grün in der Natur. Blätter werden gelb und fallen zu Boden. Nun sehen die Bäume so kahl aus.

Mit jedem Tag wird es morgens später hell und abends früher dunkel. Die Tage werden kürzer und wir verbringen immer weniger Zeit draußen in der Kälte und lassen uns lieber von der Heizung aufwärmen.

Nass ist es auch noch. Das Haus kann nicht mehr ohne adäquaten Regenschutz verlassen werden. Die Straßen sind nass und als Fahrradfahrer muss man sich vor Autos und Pfützen in Schutz nehmen.

Und auch wenn man den Supermarkt betritt, hat man schon fast das Gefühl, es sei nicht Oktober sondern Dezember. Weihnachts-Süßigkeiten an jeder Ecke. Lebkuchen und Spekulatius überall wohin das Auge auch reicht. Und Christstollen mit Puderzucker.

Die Tage sind gezählt, bis wir uns einen neuen Kalender für das nächste Jahr anschaffen müssen. Bis der Winter kommt und wieder geht. Bis der erste Schnee fällt und der letzte Schnee auch auf den Hausdächer wegtaut. Bis es wieder Frühling ist und die Knospen aus dem Boden sprießen. Die Vögel wieder zwitschern und die Tage wieder länger werden.

jlelse avatar
Über jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.