DEADLINES: Angst und Schrecken, denn sie Killen DICH!

Wie Deadlines unbewusst Dein Leben beeinflussen und dir die Freude am Leben nehmen…

Deadlines. Sie begleiten dich tagaus, tagein. Sie schlummern die ganze Zeit in deinem Unterbewusstsein. Du weißt, dass du sie nicht überschreiten darfst. Du bist ein Mensch, der alles immer gerne auf den letzten Drücker macht.

Deadlines.

Sind sie gut? Ja das sind sie. Sie helfen und zwingen uns oder besser gesagt DICH, Sachen überhaupt jemals zu erledigen. Denn da ist immer dieser eine WhatsApp-Kontakt, der dich nichts erledigen lässt, denn dessen Leben ist soviel spannender als deines und du möchtest unbedingt teilhaben. Da ist immer diese Website mit diesem verlockenden blauen Symbol mit einem weißen “f”, die dir die Zeit raubt, denn du magst ja so gerne diese “Memes” und markierst dort so gerne alle deine Freunde. Oder dort ist diese Platform mit dem grünen M names “Medium”, die dir deine Zeit durch Bloggen und Lesen raubt. (Ups das trifft wohl nur auf mich selber zu.)

Ohne Deadlines würdest du in ewigem Nichtstun versinken und komplett jedes Zeitgefühl verlieren!

Deadlines sind wie der Wecker, dessen Schlummer-Funktion defekt ist. Oder sie sind wie deine Geschwister, Eltern, Whoever, die dich morgens gerne mit nassen und kalten Waschlappen im Gesicht aus dem Schlaf holen. Oder wie die Nachbarskinder, die Gefallen daran finden, Sonntags um sechs Uhr in der früh auf ihrem Schlagzeug zu üben, natürlich keine schöne Melodie, sondern planloses Geschepper.

Deadlines bringen dir immer wieder vor Augen, wie sehr du doch deine Zeit mit endlosem Netflix & Chill, Handy-Spielen oder WhatsAppen und Snapchatten verschwendest, die rote Linie immer näher auf dich zukommt und du die Aufgaben nur im allerletzten Moment erledigst. Das ist wie die Schere im allerletzten Moment zücken, bevor der glühend heiße Draht dich durchschneidet.

Bringen To-Do-Listen was?

Als ich vor zwei Wochen (Ende letzten Jahres 😂) eine kleine Investition für ein Angebot der To-Do-Listen-App Todoist (Premium) getätigt habe, dachte ich, ich sei safe. Safe, denn ich habe nun meine Tasks vor Augen, verliere nicht mehr den Fokus oder vergesse einfach Sachen zu erledigen, weil ich doch so überzeugt von meinem zuverlässigen Gedächtnis bin.

Ich hab alle Aufgaben, die mir gerade in den Sinn kamen sofort in dieser tollen App (es gibt Apps für alle möglichen Plattformen) notiert und mache das nun auch immer mit allen Hausaufgaben oder sonstigen zu erledigenden Sachen. Neuer Task, Eintrag sofort auf Todoist.

Aber weißt du, was nun immer passiert?

Wahrscheinlich nicht. Ich prokrastiniere (mein neues Lieblingswort oder besser Schreckenswort) nun deutlich weniger, denn ich sehe ja ständig diese unendlich lange Liste vor mir. Aber dennoch, so faul wie ich bin, suche ich mir natürlich einen Weg, doch ein bisschen gechillter durch den Tag zu kommen. Und zwar mache ich nun Aufgaben, die zwar nicht am dringendsten sind, aber eben nicht so schwierig. Problem dabei: Wichtige und dringende Aufgaben bleiben liegen und hängen mir wie ein schwerer Klotz am Bein. That sucks.

Also:

To-Do-Listen bringen was. Jedenfalls wenn man sie immer bei sich hat, was wohl nur durch Apps auf allen seinen Geräten möglich ist, diese ständig durch die Platzierung inmitten des Hauptbildschirms ins Auge stechen und man so jedes Mal, wenn man sein Gerät benutzt GEZWUNGEN wird an die Liste zu denken.

Nach wie vor belasten mich Deadlines, aber das ist wohl bei jedem so. Ich habe dennoch, auch aufgrund meiner sehr knappen Zeit, nun einen Weg gefunden, mich regelmäßig aufzuraffen und doch noch mal was für die Schule zu erledigen. Danke an Todoist!

Eine andere Möglichkeit

Deadlines sind kacke. Das ist klar und hab ich ja mittlerweile schon oft genug gesagt. Aber sieh Deadlines mal aus einer anderen Perspektive. Schwenke deinen Blick vom Pessimistischen in das Optimistische und versuche eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen. Sieh Deadlines nicht als rote Linien, sondern als Etappen-Ziele. Denke dir, dass du, wenn du die Aufgabe erreicht hast, es hinter dir hast. Du musst dich nicht länger damit beschäftigen. Diese Vorstellung hilft dir vielleicht auch, bei wirklich lästigen Aufgaben ein bisschen mehr Motivation zu bekommen.

Bloß manchmal mag diese so positiv scheinende Sichtweise auch schlecht sein. Klingt paradox, aber bedenke mal folgende Situation (die meiner aktuellen grad ziemlich ähnelt): Du bist wenige Tage vor wichtigen Prüfungen, die entscheiden können, ob es dir möglich sein wird, eine Karriere zu machen, auch indirekt finanziell eine große Rolle spielen und einfach deine ganze Zukunft davon abhängt. Und nun stellst du fest, dass du ja noch gar nicht soviel gelernt hast und du nun Zweifel hast, ob du das Lernen bis dahin überhaupt schaffen wirst. Hier löst der Gedanke nun Stress und Panik aus, die dich negativ beeinflussen und dich am Lernen hindern. Also lieber dran denken, dass du dass schon irgendwie schaffen wirst, wenn du dich jetzt gut motiviert und engagiert daran setzt.

Lass dir deine Freude am Leben nicht nehmen

Mach die Augen zu, gib dir einen Ruck und ab durch die Mitte! Jedem wird es mal so gehen, dass Stress und Panik vor nicht-einhaltbaren Deadlines einem sämtliche Freude am Leben nehmen. Freu dich einfach auf die Zeit danach und sieh zu, dass du es schnellstmöglichst hinter dich bringst. Du schaffst das schon!


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Über jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.