Bloggen mit Spracherkennung?

Ein einfacher Weg um Gedanken zu Wort zu bringen?

Ich habe bereits einmal in einem Blogartikel geschrieben, dass mich mittlerweile eher das langsame Tippen beziehungsweise die blöde Tastatur beim Schreiben aufhalten, anstatt die fehlenden Gedanken. Ich habe jetzt bereits zum zweiten Mal getestet, wie es ist, mit einer Spracherkennungssoftware Blogartikel zu verfassen. Du erfährst auch, welche Software ich verwendet habe und was mein Handy dabei für eine Rolle spielte.

Ich habe eine Android-Handy, wie du dir sicherlich denken kannst. Auf diesem Gerät benutze ich die App “Gboard”, das ist die Tastatur-App von Google. Diese beinhaltet außerdem eine Funktion zur Spracherkennung, womit es möglich ist, Texte auf dem Handy einfach per Sprache zu diktieren.

Außerdem habe ich auf meinem Handy die Medium Android-App, in der ich Entwürfe für neue Artikel verfassen kann und diese dann mit meinem Account synchronisiert werden. Die genaue Bearbeitung findet später am PC statt, wo ich dann falsch verstandene Wörter korrigiere, Kommas einfüge und den Sinnzusammenhang überprüfe. Warum ich die Spracherkennung nicht direkt auf dem Computer ausführe?

Googles Spracherkennung-Software arbeitet mit künstlicher Intelligenz. Durch diese KI oder im englischen artificial intelligence, kurz AI, ist es möglich, dass sich die Spracherkennung nach und nach an meine Sprechweise gewöhnt und so Wörter immer besser verstehen kann. Ich habe herausgefunden, dass die Spracherkennung auf dem Handy und obwohl sie ja von Google ist, besser funktioniert als im Chrome Browser.

Aber es gibt nicht nur kostenlose Software um Sprache erkennen zu lassen. Es gibt haufenweise kostenpflichtige Programme mit denselben Funktionen, wie Googles App. Den Mehrwert, den diese bieten, ist, dass man sich auch beispielsweise bereits vorher aufgenommene Audiodateien umwandeln lassen kann.

Also lohnt es sich wirklich solche Software zu verwenden? Nein! Ich habe festgestellt, dass Googles Spracherkennung recht wenig Fehler macht und auch Befehle wir “neue Zeile” richtig umsetzen kann. Also besteht kein Bedarf, hunderte von Euros nur für wenige extra Funktionen auszugeben. Ein weiterer Vorteil an Googles Software ist, dass Millionen von Menschen diese verwenden und durch jeden einzelnen die Erkennung Schritt für Schritt verbessert wird.

Kann ich das Bloggen mit Spracherkennung empfehlen?

Ja, das kann ich. Auch wenn ich noch nicht so viel Erfahrung mit dem Diktieren von Blogartikeln habe, habe ich bereits in den zwei Beiträgen, die ich mit Spracherkennung erstellt habe, festgestellt, dass der Kreativfluss deutlich besser vonstatten gehen kann und es auch deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt. So ist es möglich deutlich mehr Ideen, bevor man sie wieder vergisst, zu Papier zu bringen und so die Artikel spannender zu gestalten.

Findest du, dass man merkt dass ich diesen Artikel von Google erstellen lassen habe?

Update am 28.9.17: Artikel leicht angepasst und verbessert

Über jlelse
20-Jähriger Student, der auf diesem Blog aus seinem Leben berichtet.